Militarisation of Youth

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Aktivisten in Deutschland und dem Vereinigten Königreich organisierten Aktionen während der öffentlichen Tage des Militärs in ihren Ländern. In vielen westlichen Ländern rekrutiert das Militär auf Freiwilligenbasis. Dafür müssen diese Militärs mehr denn je Aufmerksamkeit auf ihre “Public Relations” legen, damit sie so viel junge Leute wie möglich erreichen und vom Eintritt in die Armee überzeugen können. “National-Tage” oder ähnliche öffentliche Tage in Verbindung mit dem Militär sind ein effektiver Bestandteil dieser Strategie. Letzten Monat fanden zwei solcher Tage in zwei europäischen Ländern statt: in Deutschland und im Vereinigten Königreich.

Vom 26.-28. Mai 2018 haben Aktive aus Griechenland, Israel, Russland, der Türkei und Zypern (Nord und Süd) sich in Nikosia (Zypern) für ein dreitägiges Training getroffen, "Gender und Militarisierung der Jugend", organisiert von der War Resisters' International. Während des Trainings erforschten die Teilnehmenden geschlechtsspezifische Dimensionen der Militarisierung der Jugend in ihren Gesellschaften und diskutierten, wie international daran gearbeitet werden kann, diesen Prozessen entgegen zu wirken.

Wir wurden gerade als Partner von War Resisters' International aufgenommen. Das ist ein wichtiger Schritt für uns. Wir sind eine aktivistische Gruppe von Erzieherinnen und Erzieher - Vorschullehrerinnen und Kindergärtnerinnen, Familienbetreuerinnen und -betreuer, Schülerinnen und Schüler, Hochschulprofessoren und Familienangehörige. Wir arbeiten mit den jüngsten Kindern von der Geburt bis zum Alter von sechs oder sieben Jahren. Wir sind normalerweise keine Aktivisten, weil wir so hart daran arbeiten, unsere Beziehungen zu vielen Kindern und Familien aufrechtzuerhalten.

​​​​​​​Siebzig Jahre nach der Teilung Koreas erfährt der südliche Teil der Halbinsel ständig steigende Militärausgaben und zieht Millionen von Koreanern in einen obligatorischen 21-monatigen Militärdienst. Trotz dieser Sachlage neigt die Öffentlichkeit zu einer Missachtung der Tatsache, wie die Zivilgesellschaft in einem Kontext nach dem Koreakrieg (1950-1953) täglich militarisiert wird.

In diesem Monat trafen sich Aktivisten von verschiedenen europäischen Ländern in London als Teil eines Trainings der WRI gegen die Militarisierung der Jugend und ihren Dimensionen für beide Geschlechter. Während des Trainings beteiligten sich die AktivistInnen an verschiedenen Projekten und erforschten, wie militärische Werte in ganz Europa der Jugend vermittelt werden, in welcher Weise diese Militarisierung beide Geschlechter betrifft, wie wir wirksame Strategien gegen diese Kräfte produzieren können. Im Anschluss an das Training hat die WRI auch ein öffentliches Forum zum Widerstand gegen die Militarisierung der Jugend in verschiedenen Ländern abgehalten.

Vom 20.-26. November fand die Internationale Aktionswoche gegen die Militarisierung der Jugend statt. In der Woche haben Aktivist*innen aus verschiedenen Ländern Aktionen durchgeführt, Veranstaltungen organisiert und Artikel veröffentlicht, bei denen es darum ging, das Bewusstsein dafür zu schärfen, wie das Militär und militärische Werte jungen Leuten nahegebracht werden, und was wir tun können, um uns dagegen zu stellen.

Am Donnerstag, den 25. Mai, hat die WRI ein Webinar zu Kriegsdienstverweigerung, Friedensbildung und Widerstand gegen Militarisierung der Jugend in Südkorea veranstaltet. An dem Webinar nehmen zwei Aktivist*innen aus Seoul teil, Hanui Choi (PEACE MOMO) und Seungho Part (Welt ohne Krieg), die beide seit vielen Jahren in der Friedensbewegung aktiv sind.

Mehr Infos (auf Englisch) gibt es hier.

 

DVer Diego Fernando Blanco López aus Kolumbien wurde illegaler Weise von dem kolumbianischen Militär einberufen, obwohl er als Student das Recht hätte, seinen Wehrdienst zu verschieben. Er wird im Moment gezwungen, in der „Grupo de Caballeria Mecanicado No 4 Juan de Corral“ der Armee in Rionegro, Antioquia, zu dienen.

Möchtet Ihr zusammen mit vielen anderen Menschen in der Welt gegen die Militarisierung der Jugend aktiv werden?

Die WRI organisiert die 3. Internationale Woche gegen die Militarisierung der Jugend vom 14. bis 20. November dieses Jahres. Die Woche ist eine gemeinsame Anstrengung von AntimilitaristInnen aus der ganzen Welt, kritisches Bewusstsein dafür zu schaffen, wie junge Leute militarisiert werden und Alternativen bekannt zu machen.

Falls Ihr Euch beteiligen möchtet, nehmt mit uns unter dieser Adresse Kontakt auf: cmoy@wri-irg.org.

Mehr Informationen (auf Englisch) …

Die 2. Internationale Aktionswoche gegen die Militarisierung der Jugend fand zwischen dem 14. und 20. November statt. Viele AktivistInnen rund um den Globus machten Aktionen und organisierten Veranstaltungen. Die Woche folgte der ersten Aktionswoche letztes Jahr – der ersten, die es je gegeben hat – und einem Aktionstag 2013. Während der gesamten Woche in diesem Jahr haben AntimilitaristInnen aus verschiedenen Ländern Straßenaktionen und Proteste durchgeführt, Treffen, Vorträge und Workshops durchgeführt und Kampagnen in den sozialen Medien gemacht, mit denen sie die verschiedenen Arten und Weisen angriffen, wie das Militär sich durch die Nutzung öffentlicher Räume an Jugendliche wendet. Hier gibt es einen Bericht über die Veranstaltungen und Aktionen, die in der Woche stattgefunden haben.

Mehr Informationen (auf Englisch)...

Zum zweiten Mal findet die internationale Woche gegen die Militarisierung der Jugend statt, und zwar zwischen dem 14. und 20. November dieses Jahres. Viele AktivistInnen aus der ganzen Welt werden sich mit eigenen, unabhängig geplanten Aktionen und Veranstaltungen in ihren Ländern und Städten beteiligen. So werden z.B.

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