WRI network

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Wir wurden gerade als Partner von War Resisters' International aufgenommen. Das ist ein wichtiger Schritt für uns. Wir sind eine aktivistische Gruppe von Erzieherinnen und Erzieher - Vorschullehrerinnen und Kindergärtnerinnen, Familienbetreuerinnen und -betreuer, Schülerinnen und Schüler, Hochschulprofessoren und Familienangehörige. Wir arbeiten mit den jüngsten Kindern von der Geburt bis zum Alter von sechs oder sieben Jahren. Wir sind normalerweise keine Aktivisten, weil wir so hart daran arbeiten, unsere Beziehungen zu vielen Kindern und Familien aufrechtzuerhalten.

Ein weiteres Jahr ist für die WRI vergangen und mit ihm viel Arbeit, unseren Beitrag dafür zu leisten, das Arbeiten der Kriegsmaschine zu stören. Dazu gehörten fortgesetzte Bemühungen, gegen Rekrutierung ins Militär und andere bewaffnete Gruppen zu arbeiten, Trainings in Gewaltfreiheit zu organisieren, Kriegsdienstverweiger*innen und andere Aktivist*innen, die von militaristischen Regimes bedroht werden, zu unterstützen, die Veröffentlichung von Büchern und Online Ressourcen über Peacebuilding und Antimilitarismus und Zusammenarbeit mit anderen Friedensorganisationen.

Das Antimilitaristische Netzwerk Lateinamerika und Karibik (Red Antimilitarista de América Latina y el Caribe, RAMALC) hat ein Statement publiziert, das Solidarität mit Antimilitarist*innen, Kriegsdienstverweiger*innen und Pazifist*innen ausdrückt. (Eine englische Version wird demnächst verfügbar sein.) Das Statement unterstützt die Menschenrechtsverteidiger*innen, die wegen ihrer Arbeit verfolgt werden. Das Statement wurde vom Vorstand der WRI mit unterzeichnet.

Das diesjährige Ratstreffen der WRI wird im September in London stattfinden, gleichzeitig mit der DSEI (Defence & Security Equipment International), der größten Waffenmesse der Welt. Wir werden vor und nach dem Ratstreffen an Aktionen teilnehmen, um die Messe zu stören. Hier ist der Zeitplan:

Freitag, 8. September: Ankunft und Vorbereitung Samstag, 9. September: Beteiligung an dem großen Aktionstag zusammen mit der Campaign Against Arms Trade Sonntag, 10. September: Eine öffentliche Veranstaltung über internationalen Militarismus und den Rüstungshandel Montag, 11.September – Dienstag 12. September: Ratstreffen.

Auf unserem elektronischen Ratstreffen im Oktober haben wir uns gefreut, vier neue Organisationen als assoziierte Mitglieder der WRI begrüßen zu können. Es sind: Campaign Against Arms Trade (Vereinigtes Königreich), NESEHNUTÍ (Tschechien), Şiddetsizlik egitim ve arastirma dernegi (Zentrum für Bildung und Forschung zu Gewaltfreiheit, Türkei) und VD AMOK (Niederlande). Außerdem wurden drei Organisationen, die bereits assoziierte Mitglieder waren, zu Sektionen der WRI hochgestuft: Das Alternatives to Violence Project (Nigeria), die Organization for Nonviolence and Development (Süd-Sudan) and Žene u crnom (Frauen in Schwarz, Serbien).

Foto: Internationaler Tag der Gewaltfreiheit in Süd-Sudan. Foto: ONAD

Mehr Informationen (auf Englisch)...

Jedes Jahr hält die WRI ein Ratstreffen ab. Manchmal ist es ein reales Treffen, aber dieses Jahr wird es über zwei Wochen in Form von Internetforen, Telefonkonferenzen und Webinaren stattfinden. Neben den eher formalen Entscheidungen, die in der WRI getroffen werden müssen, ist das Ratstreffen Gelegenheit, Politik, Kampagnen und Themen zu diskutieren, die uns wichtig sind. 2014 hatten wir eine Reihe von Diskussionen als Telefonkonferenzen und Webinars (Seminare im Internet) über verschiedene Themen. Für dieses Jahr laden wir ein, Ideen für gleichartige Diskussionen einzubringen. Mailt uns an info@wri-irg.org mit dem Thema „eCouncil Planning“, falls Ihr Lust habt, etwas beizutragen.

Foto: AktivistInnen aus dem Netzwerk der WRI machen eine Aktion gegen die ADEX Waffenmesse in Seoul im Oktober 2015.

In diesem Brief beschreibt Lee Yongsuk, wie wichtig die Teilnahme an dem WRI-Netzwerk für die südkoreanische Gruppe Welt ohne Krieg war. Er bittet Euch, die WRI mit einer Spende zu unterstützen, falls Ihr könnt.

Hier geht es zu dem Brief …


Internationale Erklärung

Wir, Friedens- und Menschenrechtsorganisationen, erklären hiermit unsere Unterstützung und Solidarität mit der Bewegung Nein zum Kriegsdienstzwang und dem ägyptischen Kriegsdienstverweigerer Mark Nabil Sanad. Wir verurteilen das Schweigen der ägyptischen Behörden zum Leiden der Kriegsdienstverweigerer. Wir rufen die ägyptischen Behörden auf, Marks Bürgerrechte wiederherzustellen und das Recht auf Befreiung vom Militärdienst aufgrund seiner Überzeugungen als Kriegsdienstverweigerer anzuerkennen.

Narayan Desai, 1924-2015

Wir betrauern zutiefst den Tod von Narayanbhai – Lehrer, Trainer, Autor, Spinner: totaler Revolutionär. Wir gedenken eines langen Lebens, reich an Geschichten aber nie an Geld. Narayan wuchs im Ashram Gandhis auf. Er war der Sohn von Gandhis persönlichem Sekretär und Biographen, Mahadev Desai. Er war ein Anhänger der Arbeit und des Aufrufs zur TOTALEN REVOLUTION von Jayaprakash (JP) und gründete nach dessen Tod im Jahre 1979 das Institute for Total Revolution (Institut für die totale Revolution). Er war Gründer der World Peace Brigades (Weltfriedensbrigaden) und von Peace Brigades International (Internationale der Friedensbrigaden), ein Vorsitzender der WRI und ein Führer der indischen Shanti Sena (Friedensarmee) sowie vieler anderer Organisationen und Bewegungen. Von 2007 bis vor kurzem war er Kanzler von Gujarat Vidyapith, der von Gandhi 1920 gegründeten Universität in Ahmedabad.

Wir freuen uns, zwei neue Angestellte der WRI vorzustellen, die ab Februar im WRI-Büro tätig sein werden: Andrew Dey und Semih Sapmaz. Andrew übernimmt die Stelle im Gewaltfreiheits-Programm von Javier Gárate. Wir verabschieden uns von Javier nach zehn Jahren im WIR-Büro, und es wird bald eine Gelegenheit für Euch geben, ihm zu danken!
Zum ersten Mal sind wir, dank der Unterstützung durch den Joseph Rowntree Charitable Trust, in der Lage, eine Teilzeitstelle für das Thema „Arbeit gegen die Militarisierung der Jugend“ einzurichten, das bislang Teil des Programms „Recht, das Töten zu verweigern“ gewesen ist. Das wird Semihs Aufgabe sein. Andrew und Semih stellen sich hier selbst vor.

Das Gewaltfreiheitsprogramm der War Resisters' International braucht Deine Unterstützung, um sich auch weiterhin innerhalb sozialer Bewegungen, insbesondere der globalisierungskritischen Bewegung und der breiteren Friedensbewegung, für Gewaltfreiheit einsetzen zu können.

Als Freund der War Resisters' International schreibt Brian Martin: “Gewaltfreiheit ist ein unglaublich machtvolles Mittel, um eine bessere Welt zu schaffen.

Liebes Mitglied, liebe/r UnterstützerIn der War Resisters' International,


Mit unserem Spendenbrief konzentrieren wir uns in diesem Monat auf die Präsenz der War Resisters' International beim kürzlich stattgefundenen Weltsozialforum (WSF) 2007 in Nairobi, Kenia.


Das Weltsozialforum, das 2001 zum ersten Mal in Porto Alegre als Antwort auf das Weltwirtschaftsforum in Davos stattfand, ist seitdem durch mehrere Phasen gegangen, mit dem Ziel, es im Kampf für sozialen Wandel effektiver zu machen.

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