Triennial

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Internationale Konferenz, Ahmedabad, Indien, 22-25 Januar 2010

Es gibt eine unausweichliche Verbin­dung zwischen durch Globalisierung ver­ursachter Vertreibung, Entlassung und Enteignung tra­ditioneller, einhei­mischer und von Agrar­produkten le­ben­der, Gemeinden überall - ausgelöst durch interne Kriege und lokale Aufstände. Es gibt eine Verknüpfung zwisch­en diesen und den monströsen internationalen Kriegen – sei es in Afghanistan, Irak, Kongo oder Somalia. Die größte Herausforderung ist es deshalb lo­ka­­­le und gleichermaßen globale Partnerschaften zu schaffen, die nicht nur der Ungerechtigkeit son­­dern auch den aktuellen Alternativen Widerstand leisten.

Medha Patkar

Erklärung der War Resisters‘ International (WRI)

Der Krieg kehrte zurück auf europäischen Boden und es sieht so aus, dass die Europäer nicht fähig oder willens sind, selbst die Lektionen anzuwenden, die sie in anderen Teilen der Welt lehren. Die Europäische Union, Träger des Friedensnobelpreises, brachte die Ukraine in eine unmögliche Position, als sie das Land aufforderte sich zwischen einem politischen Pakt mit der Europäischen Union oder einer engeren wirtschaftlichen Beziehung zu Russland zu entscheiden. Die allgemeine Bevölkerung in der Ukraine hat mit das niedrigste Einkommen auf dem Kontinent und sieht sich mit einem der höchsten Niveaus bei der politischen und ökonomischen Korruption konfrontiert, die Hoffnungslosigkeit unter ihnen verbreitet – folglich sah das Angebot der Europäischen Union für viele wie eine goldene Möglichkeit für einen ersten Schritt aus, um sich aus dem Sumpf zu ziehen.

Die Gewalt auf beiden Seiten in einer späteren Phase des Maidan-Protestes schuf einen Präzedenzfall und diente als Rechtfertigung dafür, in anderen Teilen der Ukraine, in denen viele Menschen mit dem neuen politischen Kurs des Landes nicht einverstanden sind, Gewalt anzuwenden. Auch die Präsenz von Neo-Nazis in der neuen offiziellen Politik der Ukraine und die Bildung von mit diesen verbundenen paramilitärischen Einheiten, ermutigte andere UkrainerInnen – in Gebieten, in denen sich viele von ihnen mehr zu Russland hingezogen und sich mit dem Land verbunden fühlen, als mit der EU – über einen bewaffneten Kampf nachzudenken, als eine gerechtfertigte Möglichkeit, mit dem Konflikt umzugehen.

Später in diesem Jahr wird es eine Briefwahl zur Änderung der Satzung der War Resisters' International geben. Der Prozess zur Wahl eines/r Vorsitzenden und des Rates muss jedoch schon vorher beginnen. Daher werden diese Wahlen entsprechend der derzeit gültigen Satzung durchgeführt. Die Wahl des/r Vorsitzenden wird daher per Briefwahl erfolgen, und die Wahlen für den Rat während des Geschäftstreffens (27.-28. Januar), das während der internationalen Konferenz in Ahmedabad in Indien im nächsten Jahr stattfinden wird.

Internationale Konfe­renz, Ahmedabad, Indien, Januar 2010



Die War Resisters' International arbeitet mit indischen Partnerorganisationen bei der Organisation einer internationalen Konferenz zusammen, die die Verbindungen zwischen lokalen gewaltfreie Kämpfen um Existenzgrundlagen und dem globalen Militarismus, einschließlich Kriegsprofiteuren, untersuchen soll. Diese TeilnehmerInnen-orientierte Konferenz wird AktivistInnen aus der ganzen Welt zusammenbringen, um die Rolle von Staaten und multinationalen Konzernen bei der Vorenthaltung von Existenzgrundlagen für lokale Gemeinschaften zu untersuchen, und von den Erfahrungen gewaltfreien Widerstandes auf verschiedenen Ebenen – von der Gemeinschaft bis hin zur globalen Ebene – und in verschiedenen Phasen – von der Vermeidung von Vertreibung bis zur Planung der Rückkehr – zu lernen.

Subjektive Eindrücke von der 24. Konferenz der War Resisters' International (WRI) aus graswurzelrevolution

Die traditionsreiche antimilitaristische Internationale War Resisters' International, 1921 gegründet, existiert noch. Sie hat heute rund 80 Mitgliedsgruppen in 43 Ländern. Es gibt keine nationalen Sektionen; wer der WRI-Erklärung zustimmt, kann beitreten, einzeln oder als Gruppe. Die WRI traf sich vom 24.-27.7.2006 zu ihrer 24. Internationalen Konferenz in Geseke-Ehringerfeld bei Paderborn.

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Adriana Patricia Castaño Román

Kolumbien

Email: oganesoff@hotmail.com

Sprachen: Spanisch




Mein Name ist Adriana Patricia Castaño Román, ich bin seit 1996 Aktivistin im Red Juvenil de Medellín (Jugendnetz von Medellín).

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