Kenia

Nationalen Task Force für Polizeireformen basiert. Ihr Bericht, der als Ransley-Bericht bekannt ist, gab der kenianischen Polizei Empfehlungen, die auf demokratischen Polizeiprinzipien beruhen, und schlägt vor, dass die Polizeiarbeit durch die Bürgerschaft eine zentrale Säule der Polizeiarbeit in Kenia sein sollte.

Laura Shipler Chico

Als 2007 nach den letzten Wahlen in Kenia die Gewalt ausbrach, halfen die Quäker Kenias schnell – zunächst mit humanitärer Hilfe, dann, indem sie von Haus zu Haus gingen und die Menschen nach ihren Erfahrungen und Sorgen befragten. Schließlich begannen sie den Menschen zu helfen, ihre Traumata zu bearbeiten und ihre Gemeinden wieder zusammenzubringen. Aber als sie das taten, sagten ihnen die Leute: „Ihr sagt uns, wir sollen nicht gewalttätig sein. Aber wenn wir nicht gewalttätig gewesen wären, wären wir nicht mehr da, um damit anzufangen.“ Einige, die diese Botschaft hörten, versprachen, mit einer Strategie wiederzukommen, die sich stark und laut sozialer Ungerechtigkeit entgegenstellt, ohne auf gewaltsame Methoden zurückzugreifen.

Das Weltsozialforum 2007 wird vom 20.-27. Januar in Nairobi, Kenya, stattfinden. Aufbauend auf die WRI-Konferenz 'Gewaltfreiheit globalisieren' vom Juli diesen Jahres in Deutschland, wird sich die War Resisters' International mit verschiedenen Aktivitäten am Weltsozialforum beteiligen, um Gewaltfreiheit und Antimilitarismus präsent zu machen. Die WRI wird die Gelegenheit insbesondere nutzen, um Kontakte mit anderen Gruppen in Afrika zu stärken, und um Netzwerke zur Unterstützung eritreischer AktivistInnen und Wehrpflichtflüchtlinge aufzubauen.

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