RAMALC kennenlernen

Mitglieder des RAMALC in Solidarität mit den Opfern von Ayotzinapa

Das antimilitaristische Netzwerk Lateinamerika und Karibik (RAMALC) besteht aus antimilitaristischen und sozialen Gruppen in Mexiko, Kuba, Venezuela, Kolumbien, Brasilien, Ecuador, Bolivien, Paraguay und Chile.

Dies sind Gruppen und Personen, die Entscheidungen im Konsens treffen und die sich einig sind, dass Widerstand gegen Militarismus zivil erfolgen muss. Und so, dass Widerstand keine Form von Militärgerichtsbarkeit provozieren darf.

RAMALC unterstützt gewaltfreie Formen des Widerstands, denn es geht davon aus, dass Widerstand nicht die gleichen militärischen Methoden anwenden darf, die das Recht, in Frieden zu leben, beschränken. Da Antimilitarismus eine aktive und gemeinsame Sache sein sollte, sind zudem direkte Aktionen Teil der Aktivitäten von RAMALC.

Das Netzwerk, wie es heute besteht, wurde 2014 gegründet, aber in Wirklichkeit existiert es schon viel länger. Es hatte nur schlicht keinen Namen. Sie hatten schon einige Aktionen, Seminare und Treffen durchgeführt. Zum Beispiel:

2004 en Santiago de Chile
2004 en Santiago de Chile

2004 gab es in Santiago de Chile ein Seminar, das den Titel “Gewaltfreien Widerstand gegen die Diktatur” trug, und ein Training in gewaltfreier Aktion.

El año 2010 en Asunciòn Paraguay
El año 2010 en Asunciòn Paraguay

2010 fand in Asunción (Paraguay) die Transantimili statt, die transgender- und antimilitaristische Themen miteinander verband. Und es gab auch wieder ein Training in gewaltfreier Aktion.

El año 2014 en Quito Ecuador
El año 2014 en Quito Ecuador

2014 wurde in Quito (Ecuador) ein Training für Trainer*innen in direkter Aktion organisiert und das Netzwerk formalisiert. Es wurde definiert als eine Verbindung, die Antimilitarismus in der Gesellschaft durch Veranstaltungen und gewaltfreies Training fördert und die die Struktur des Militärischen und die Praktiken der Herrschaft infrage stellt.

El año 2015 en la Ciudad de Mèxico,
El año 2015 en la Ciudad de Mèxico,

2015 fand in Mexiko City ein lateinamerikanisches Training statt, bei dem es um Strategien gegen die Angst, um Schutz und Kommunikation ging. In diesem Treffen etablierte RAMALC Kontakte mit den einheimischen Gemeinschaften von Xochicualtla und Huitzizilapan, die gegen die Wegnahme ihres Landes Widerstand leisten.

Und in diesem Jahr findet Anfang November ein neues Treffen in Asunción (Paraguay) statt, wo das Thema heißt: “Gegen die Militarisierung unserer Körper und Territorien”.

Mehr Informationen gibt es hier.

Zu weiteren Aktivitäten von RAMALC gehörten zwei Webinare. Bei dem ersten ging es um die Militarisierung des Friedensprozesses in Kolumbien, bei dem zweiten um die gegenwärtigen Konflikte in Venezuela. Außerdem gab es mehrere Trainings in gewaltfreier direkter Aktion in verschiedenen Ländern Lateinamerikas.

Colombia webinario

 

Webinario sobre Venezuela

 

Poster for a nonviolence training

RAMALC hat eine Website: „http://ramalc.org/que-es-ramalc/

Und es gibt ein Magazin heraus, das Rompiendo Filas“ (in etwa: “Die Reihen aufbrechen”) heißt. Die erste Ausgabe erschien als Druckerzeugnis und digital. Die zweite wird während des bevorstehenden Treffens erscheinen: http://ramalc.org/revista-rompiendo-filas.

Rompiendo filas
Countries
Theme

Neuen Kommentar hinzufügen

Diese Sicherheitsfrage überprüft, ob Sie ein menschlicher Besucher sind und verhindert automatisches Spamming.

Bild-CAPTCHA
Geben Sie die Zeichen ein, die im Bild gezeigt werden.