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[newsfromthenetwork] PM 1:0 für Costa Rica



Bündnis 1:0 für Costa Rica:
Bund für Soziale Verteidigung (BSV), 
Deutsche Friedensgesellschaft -
Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen 
(DFG?VK), Initiative Bundeswehr
abschaffen

PRESSEMITTEILUNG

1:0 für Costa Rica: Seit über 50 Jahren 
friedlich ohne Militär -
Keine Militäreinsätze im Inland!

Anlässlich des Eröffnungsspiels der 
Fußball-Weltmeisterschaft 2006 zwischen
Deutschland und Costa Rica fordern die 
DFG-VK (Deutsche
Friedensgesellschaft - Vereinigte 
KriegsdienstgegnerInnen), der Bund für
Soziale Verteidigung (BSV) und die 
Initiative Bundeswehr abschaffen: Keine
innenpolitische Militarisierung im Zuge 
der Weltmeisterschaft in
Deutschland!
Unabhängig vom sportlichen Ergebnis hat 
Costa Rica der Bundesrepublik eins
voraus: Dort wurde die Armee 1948 per 
Verfassungsbeschluss abgeschafft. Als
in den 1980er Jahren in mehreren 
Nachbarländern Costa Ricas blutige
Bürgerkriege tobten, erarbeitete der 
damalige (und dieses Jahr erneut
gewählte) Präsident von Costa Rica, 
Óscar Arias Sánchez, einen nach ihm
benannten Friedensplan, für den er 1987 
den Friedensnobelpreis erhielt. Der
Plan war erfolgreich: Seitdem ist die 
mittelamerikanische Region deutlich
friedlicher geworden.
Hierzulande behauptet 
Bundesinnenminister Schäuble ständig, 
man könne das
Risiko von Terroranschlägen mit 
Bundeswehr-Einsätzen im Inland 
verringern.
Für das Bündnis ?1:0 für Costa Rica? 
ist nicht erkennbar, auf welche Weise
der Aufmarsch von Bundeswehrsoldaten 
Anschläge wie die in Madrid oder London
verhindern könnte. Dazu Achim Schmitz 
vom BSV: ?Die
Fußball-Weltmeisterschaft darf kein 
Türöffner für die Militarisierung der
Innenpolitik werden. Damit würde ihr 
Ziel, grenzüberschreitende menschliche
Begegnungen und Verständigungen sowie 
Spiel und Spaß zu ermöglichen, ins
Gegenteil verkehrt. Militäreinsätze 
schaffen keinen Terror aus der Welt,
sondern verschärfen die gewaltförmigen 
Konflikte. Eine Ursache für den
Terror, die massive globale ? auch 
materielle ? Ungerechtigkeit, wird durch
die Verschwendung wichtiger 
finanzieller Ressourcen ebenfalls 
verschärft.?
?Im Vergleich zu seinen Nachbarländern 
verfügt Costa Rica über stabile
demokratische Strukturen und ein hohes 
Bildungsniveau (auch für Frauen). Es
ist das wirtschaftlich reichste Land in 
der Region und bietet ein hohes Maß
an Sicherheit, was auch die 
Tourismusindustrie zu nutzen weiß?, so 
Gaby
Weiland von der DFG-VK 
Baden-Württemberg, die erst im April 
für einige
Wochen in dem mittelamerikanischen Land 
verweilte. Das lädt nach Ansicht des
Bündnisses ?1:0 für Costa Rica? zur 
Nachahmung ein. Daher fordern die
beteiligten Organisationen eine 
konsequente Umschichtung finanzieller 
Mittel
zu Gunsten von gewaltfreien 
Konfliktlösungen (auch im Inland). 
Dafür gibt es
mit Zivilcourage-Trainings, 
Mediationsseminaren,
Streitschlichter-Schulungen, Kursen in 
Gewaltfreier Kommunikation und
Trainings in interkultureller 
Kommunikation schon viele gute 
Beispiele, auch
im Alltag in der Schule und in der 
Nachbarschaft.
Die Bundeswehr abschaffen, das ist das 
Ziel der DFG-VK. Den Rüstungshaushalt
massiv zu senken und die Aufgaben der 
Bundeswehr einzuschränken statt sie
auszuweiten, sind Schritte auf dem Weg 
zu einer BRD ohne Armee.
Argumente für eine Abschaffung der 
Bundeswehr befinden sich auf der 
Homepage
www.bundeswehrabschaffen.de.

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Kontakte:
Achim Schmitz, Mail: 
achim@frieden-achim-schmitz.de, Tel. 
0711/6201132
Ute Finckh, Mail: 
finckh@zedat.fu-berlin.de, Tel. 
0571/29456 (BSV)
Gaby Weiland, Mail: 
Gabriele.Weiland@t-online.de
Ralf und Siglinde Cüppers, Mail: 
flensburg@bundeswehrabschaffen.de

www.eins-zu-null-fuer-costa-rica.de

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Deutsche Friedensgesellschaft - 
Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen 
(DFG-VK)
Landesverband Baden-Württemberg
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70188 Stuttgart
Fon 0711-2155112
Fax 0711-2155214
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